Zum Hauptinhalt springen

Parasitologie

Die medizinische PARASITOLOGIE befasst sich mit humanen Parasiten und den Erkrankungen, die sie hervorrufen.

Es wird zwischen ein- und mehrzellige Lebewesen unterschieden, Bekannte einzellige Parasiten sind z.B. Amöben, die Erreger der sogenannten Amöbenruhr. Als mehrzellige Parasiten sind die Würmer den meisten geläufig.

Je nachdem, wo diese Parasiten leben, können sie in den entsprechenden Proben sichtbar gemacht und im Mikroskop erkannt werden; Blutparasiten im Blutausstrich, wie z.B. Malaria, Darmparasiten durch ihre Ausscheidungen im Stuhl, z.B. Spulwurmeier.

Den meisten Parasiten ist ein gewisser Rhythmus gemein, sodass ihr Nachweis Geduld und Untersuchungswiederholung braucht. Serienuntersuchungen, meist in Form von 3 Untersuchungen in einem zeitlichem Abstand zwischen den Probennahmen, sind daher häufig notwendig.

Beweisend ist nur der unmittelbare Nachweis des Parasiten. Kann der Parasit nicht nachgewiesen werden, ist es zwar wahrscheinlich, dass keine Infektion vorliegt, aber nicht ausgeschlossen.

Entscheidend ist der klinische Verdacht. Weiterführende systematische Untersuchungswiederholungen können dann oft den Nachweis erbringen.

Derzeit sind für alle bekannten Parasiten wirksame Behandlungen bekannt.